Die meisten heutigen Hufreheerkrankungen stehen mit einer Insulindysregulation in Zusammenhang. Besonders Pferde mit
- Equinem Metabolischen Syndrom (EMS)
- PPID (Cushing)
- Übergewicht
reagieren empfindlich auf hohe Zuckergehalte (Glucose, Fructose, Saccharose, Fruktane) und Stärkegehalte im Futter.
Für Pferde mit Hufrehe eignet sich ein hygienisch einwandfreies, strukturreiches Heu mit niedrigem Gehalt an leicht verfügbaren Kohlenhydraten (NSC), moderatem Energiegehalt und nach Möglichkeit einer Heuanalyse.
Entscheidend ist dabei nicht der erste oder zweite Schnitt, sondern die tatsächliche Zusammensetzung des Heus.
Die wissenschaftlichen Leitlinien der European College of Equine Internal Medicine (ECEIM) empfehlen deshalb eine konsequente Reduktion der Aufnahme nicht-struktureller Kohlenhydrate (NSC).
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