„Welche Fütterungsfehler begünstigen Magengeschwüre beim Pferd?
Wie kann ich die Futterration so gestalten, dass der Magen möglichst geschont wird?“
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„Welche Fütterungsfehler begünstigen Magengeschwüre beim Pferd?
Wie kann ich die Futterration so gestalten, dass der Magen möglichst geschont wird?“
Ursachen im Zusammenhang mit der Fütterung: Magengeschwüre werden unter anderem durch lange Fresspausen, zu wenig oder nicht pferdegerechtes Raufutter, grosse Portionen stärkereiches Kraftfutter und zusätzlichen Stress, z. B. um und am Fressplatz begünstigt.
Der Pferdemagen produziert rund um die Uhr Säure, die nur durch Kauen und Speichel sowie kontinuierlichen Futterfluss gepuffert wird. Wenn Pferde viele Stunden ohne Heu rumstehen, ist die Magenschleimhaut ungeschützt und wird gereizt.
Magenschonend ist eine Ration mit ausreichend strukturreichem Heu (mindestens etwa 1,5–2 kg je 100 kg Körpergewicht), kurzen Heupausen unter etwa 4-5 Stunden, mehreren kleinen Mahlzeiten und möglichst wenig Stärke pro Fütterung.
Kraftfutter sollte nie auf nüchternen Magen, sondern immer nach Heu gegeben und in kleine Portionen aufgeteilt werden; empfindliche Pferde profitieren oft von „artgerechtem Raufutter plus Mineralfutter“ als Basisration.
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