„Woran kann ich als Besitzer erkennen, ob Fell, Haut und die allgemeine Kondition meines Pferdes auf ein Stoffwechselproblem hindeuten?
Ab wann sollte ich hellhörig werden und den Tierarzt einschalten?“
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„Woran kann ich als Besitzer erkennen, ob Fell, Haut und die allgemeine Kondition meines Pferdes auf ein Stoffwechselproblem hindeuten?
Ab wann sollte ich hellhörig werden und den Tierarzt einschalten?“
Frühe Warnzeichen sind ein stumpfes, glanzloses Fell, „Hungerhaare“, langer oder schlecht wechselnder Pelz und fleckige oder streifige Fellstrukturen, obwohl Pflege und Fütterung eigentlich passen.
Hautprobleme wie wiederkehrende Mauke, Juckreiz, Ekzem, schlecht heilende Wunden oder immer wiederkehrende Hautentzündungen können ebenfalls auf einen gestörten Stoffwechsel, Leber- oder Nierenstress hinweisen.
Kommen dazu Leistungsabfall, unerklärlicher Gewichtsverlust oder umgekehrt hartnäckiges Übergewicht mit Fettpolstern am Halskamm, Kruppe oder Schulter, steigt der Verdacht auf Erkrankungen wie PPID, früher EMS (Equines Metabolisches Syndrom) genannt. Es bezeichnet eine Dysfunktion der Hypophyse (Glandula pituitaria = Hirnanhangsdrüse) die ca. 20 % der älteren Pferde ab 15 Jahren betrifft.
Spätestens bei dieser Kombination aus Fell‑, Haut‑ und Konditionsveränderungen solltest du Blutwerte und Stoffwechsel deines Pferdes tierärztlich abklären lassen.
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