„Woran erkenne ich zuverlässig, ob mein Pferd zu dick oder zu dünn ist? Mir sagen im Stall alle etwas anderes – die einen finden es normal, die anderen sagen, es sei zu dick. Gibt es einfache Merkmale, an denen ich mich orientieren kann, ohne gleich eine Waage zu haben?“
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Grundsätzlich haben wir alle den Blick für den optimalen Ernährungszustand des Pferdes verloren, zu sehr haben wir uns daran gewöhnt, eher zu gut ernährte Pferde tagtäglich zu sehen. Auch müssen wir die Rasse immer im Hintergrund bei der Beurteilung präsent haben, ein Quarter kann nicht mit einem Vollblut verglichen werden. Die Bemuskelung spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle.
Am zuverlässigsten ist die Beurteilung mit dem sogenannten Body Condition Score. Du tastest dabei die Rippen, Rückenlinie, Kruppe und den Hals ab: Rippen sollen gut fühlbar, aber nicht deutlich sichtbar sein, die Rückenlinie soll weder eingefallen noch wulstig sein, und am Hals sollten keine weichen Fettpolster hängen.

Am besten lässt du dir das einmal von Tierarzt oder Therapeuten zeigen oder übe dein Auge am Praxistag von BEST OF HORSE HAY. Dokumentiere mit Fotos, damit du Veränderungen über die Zeit vergleichen kannst. Du kannst auch mittels einem Massband die Veränderungen im Auge behalten.
Viele Ställe haben eine eigene transportable Waage oder es gibt Services die die mobile Waage zu dir bringen. Man sollte ein Pferd nicht nur einmal wiegen lassen, denn es handelt sich nur um eine Momentaufnahme. Zu empfehlen ist, das Pferd 2-mal jährlich zu wiegen.
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