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„Mein Pferd hustet ab und zu, vor allem beim Antraben oder morgens im Stall. 

Ab wann ist Husten wirklich bedenklich?

Bei welchen zusätzlichen Symptomen muss ich auf jeden Fall sofort den Tierarzt rufen?“

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Husten ist beim Pferd nie „normal“, sondern immer ein Zeichen gereizter oder erkrankter Atemwege und sollte immer ernst genommen werden.

Im Grundsatz gilt: Je früher der Husten fachmännisch therapiert werden kann, desto schneller ist er weg und es verbleiben keine ernstzunehmenden Schädigungen oder Folgeerkrankungen. 

Wichtig ist: immer bei Husten sofort das Raufutter zu netzen, wässern oder zu bedampfen. Während des Hustenperiode kann trockenes Raufutter zusätzlich reizen. 

Wenn der Husten regelmässig auftritt, zum Beispiel immer beim Anreiten, morgens im Stall, über mehrere Tage anhält oder sich bereits zum chronischen Husten entwickelt hat, wird die Therapie langwieriger und allfällige Schädigungen können nicht ausgeschlossen werden.

Zwingend tierärztlich abklärungsbedürftig sind Husten kombiniert mit Fieber, deutlichem Leistungsabfall, erschwerter oder schneller Atmung in Ruhe, geblähten Nüstern, hörbaren Atemgeräuschen oder beidseitigem Nasenausfluss.

Auch wenn das Pferd in Ruhe „pumpend“ atmet, die Flanken stark arbeiten oder Husten über Wochen immer wiederkehrt, ist ein Tierarztbesuch dringend nötig, um zum Beispiel equines Asthma frühzeitig zu erkennen und chronische Schäden zu vermeiden.

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